Einleitung
Du willst in deiner wissenschaftlichen Arbeit selbst Daten erheben, statt nur Literatur zu zitieren? Dann wirst du dich mit Methoden für empirische Arbeiten auseinandersetzen müssen. Dabei geht es darum, wie du deine Forschungsfrage systematisch beantworten kannst – mit Umfragen, Interviews, Experimenten oder Beobachtungen. Aber welche Methode ist die richtige für dich?
In diesem Artikel bekommst du einen kompakten Überblick über die wichtigsten empirischen Methoden – quantitativ, qualitativ und kombiniert – und erfährst, worauf du bei der Auswahl achten solltest.
1. Quantitative Methoden: Wenn du messen und vergleichen willst
Quantitative Forschung ist perfekt, wenn du Zahlen, Häufigkeiten oder Zusammenhänge untersuchen möchtest. Du arbeitest dabei mit standardisierten Verfahren und wertest deine Daten statistisch aus.
Typische Methoden:
- Online-Umfragen: z. B. über Google Forms oder LamaPoll – viele Teilnehmende, klare Antworten
- Experimente: Du veränderst gezielt eine Variable und beobachtest die Wirkung (z. B. ein neuer Lernplan und seine Wirkung auf Prüfungsleistungen)
- Beobachtungen mit Checklisten: Ideal für vergleichbare Situationen, z. B. Verhaltensbeobachtung im Klassenzimmer
Gut zu wissen:
- Du brauchst eine große Stichprobe
- Tools wie SPSS oder Excel helfen bei der Auswertung
- Objektivität ist hoch – aber das „Warum“ bleibt oft offen
2. Qualitative Methoden: Wenn du verstehen und vertiefen willst
Hier geht es weniger um Zahlen, sondern um subjektive Erfahrungen und Bedeutungen. Qualitative Methoden helfen dir, in die Tiefe zu gehen – vor allem bei offenen, explorativen Fragestellungen.
Typische Methoden:
- Leitfadeninterviews: Du sprichst mit 5–15 Personen intensiv über ein Thema
- Gruppendiskussionen (Fokusgruppen): Spannend für soziale Dynamiken
- Offene Beobachtung: Du dokumentierst Verhalten in natürlichen Situationen
Gut zu wissen:
- Viel Arbeit bei Transkription und Auswertung
- Perfekt für neue oder wenig erforschte Themen
- Tools wie MAXQDA oder F4Transcript unterstützen dich bei der Analyse
3. Mixed-Methods: Wenn du das Beste aus beiden Welten willst
Warum nicht beides kombinieren? Beim Mixed-Methods-Ansatz setzt du quantitative und qualitative Methoden in einem Projekt ein – entweder nacheinander oder gleichzeitig.
Beispiel:
- Du startest mit einer Umfrage, um ein allgemeines Bild zu bekommen
- Dann führst du Interviews, um die Gründe hinter den Ergebnissen zu verstehen
Vorteile:
- Du bekommst ein komplettes Bild deines Forschungsthemas
- Ideal für komplexe Fragestellungen
- Etwas mehr Aufwand – aber oft lohnend
🔍 Welche Methode passt zu dir? (Checkliste)
- Willst du messen oder verstehen?
- Hast du viele Teilnehmende oder nur Einzelfälle?
- Arbeitest du alleine oder im Team?
- Liegt dir eher Statistik oder das Gespräch mit Menschen?
Deine Antworten helfen dir, die passende Methode zu finden!
🧠 Wie StudyTexter dich bei deiner empirischen Arbeit unterstützt
Bevor du überhaupt Daten erhebst, brauchst du eine fundierte theoretische Basis: Was ist bereits bekannt? Wo liegen Forschungslücken?
Genau hier setzt StudyTexter an. Unsere Plattform hilft dir dabei, eine strukturierte, gut zitierte Literaturarbeit aufzubauen – inklusive Gliederung, Quellen und Formatierung. So startest du dein empirisches Projekt auf einem soliden Fundament, sparst Zeit und kannst dich gezielt auf deine Methode konzentrieren.
Ob du am Ende eine Umfrage oder Interviews machst – mit einem sauberen Theorieteil im Rücken wird deine Arbeit nicht nur wissenschaftlicher, sondern auch überzeugender.
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📝 Fazit: Klar entscheiden – effizient forschen
Es gibt nicht die eine richtige Methode. Wichtig ist, dass sie zu deiner Forschungsfrage, deinen Ressourcen und deinen Stärken passt. Mit quantitativen Methoden sammelst du Zahlen und Fakten, mit qualitativen Perspektiven und Geschichten – und Mixed-Methods kombiniert beides sinnvoll.
Denke immer daran: Empirie braucht Theorie. Und die kannst du dir mit StudyTexter einfach und zeitsparend erarbeiten lassen – damit du den praktischen Teil souverän und strukturiert angehen kannst.
Häufig gestellte Fragen
1. Was ist der Unterschied zwischen qualitativen und quantitativen Methoden?
Quantitative Methoden arbeiten mit Zahlen und Statistik, um objektive Zusammenhänge zu messen. Qualitative Methoden erfassen subjektive Erfahrungen, z. B. durch Interviews oder Beobachtungen, und gehen inhaltlich tiefer.
2. Welche Methode ist die beste für meine Bachelorarbeit?
Das hängt von deiner Forschungsfrage ab. Möchtest du Zahlen und Häufigkeiten untersuchen? → Quantitativ. Möchtest du Gründe, Meinungen oder Erlebnisse verstehen? → Qualitativ. Bei komplexen Themen lohnt sich eine Kombination (Mixed-Methods).
3. Kann ich als Student qualitative Interviews durchführen?
Ja, absolut! Du solltest dir vorher einen Interviewleitfaden erstellen, das Gespräch aufzeichnen (mit Zustimmung!) und die Antworten später transkribieren. Es ist aufwendig, aber machbar – vor allem für kleinere Studien.
4. Wie viele Teilnehmer brauche ich für eine Umfrage?
Das hängt vom Ziel deiner Studie ab. Für aussagekräftige Ergebnisse sollten es mindestens 80–100 Personen sein. Je mehr, desto besser – aber achte auf eine klare Zielgruppe, z. B. nur Studierende deines Fachs.
5. Kann mir KI bei der Methodenwahl helfen?
Indirekt ja – vor allem, wenn es um die Vorbereitung der theoretischen Grundlagen geht. StudyTexter unterstützt dich z. B. bei der Literaturarbeit und Struktur, sodass du leichter erkennst, welche Methode inhaltlich sinnvoll ist.